Svenja, Meike und Heike vom Stadtsportverband geehrt

Im Rahmen der Sportgala des Stadtsportverbandes Lünen wurden unsere Kämpferinnen für ihre Erfolge im Wettkampfjahr 2014 geehrt. Im Laufe der bunten Gala erhielt Svenja für ihren dritten Platz bei der Westdeutschen Einzelmeisterschaft die Ehrenplakette in Bronze. Meike und Heike wurden im letzten Jahr Deutsche Meisterinnen bei den Ü 30-Judoka und wurden dafür mit der Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet.

Sportlerehrung

Das Bild zeigt (v. l.):
Michaela Engelmeier (Vize-Präsidentin des Deutschen Judo-Bundes und Mitglied des Bundestages), Rolf Möller (stellv. Bürgermeister), Svenja Hoffmann, Meike Euler, Heike Tatsch und Michael Thews (Mitglied des Bundestags)

NWJV-Newsletter April 2015

Hallo NWJV-Vereine, liebe Judokas und Freunde des Judosports,

hier ist die neue Ausgabe des kostenlosen NWJV-Newsletters.

Der Newsletter informiert neben unseren Internetseiten www.nwjv.de und dem „budoka“ über wichtige Dinge, die jeder Verein wissen sollte.

In unserer aktuellen Ausgabe findet ihr Informationen zu folgenden Themen:

  • NWJV-Verbandstagung am 26. April 2015
  • Ruhr Games feiern Premiere in fünf Städten der Metropole Ruhr
  • Judo-Vereine für die Teilnahme am Kampfsporttag im CentrO. gesucht
  • Deutscher Jugendpokal für Mannschaften der U 16 – Landesentscheid NRW
  • „Starke Netze gegen Gewalt: Keine Gewalt gegen Mädchen und Frauen!“
  • Noch Restplätze auf der Trainer B-Ausbildung „Gewaltprävention“ frei
  • Konfliktberatung im Verein
  • Qualifizierungsangebote – jetzt anmelden!
  • Judo-Termine in NRW
  • Fehlende Stärkemeldungen 2015 / Vereinssperren
  • „der budoka“ – das Verbandsmagazin – immer aktuell informiert!

Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Vereinsarbeit.

Der nächste Newsletter erscheint am 12. Mai 2015.

Verantwortlich für den Inhalt: Erik Gruhn

Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband e.V.

Friedrich-Alfred-Str. 25
47055 Duisburg

Meike Euler wird Erste beim Senioren-Cup – Wettkampfcomeback von Franz Maslon nach 43 Jahren

Nach sage und schreibe 43 Jahren startete Franz Maslon vom 1. JJJC Lünen wieder bei einem Judo-Wettkampf. Nachdem er als junger Mann zuletzt auf der Matte gestanden hatte, machte er eine lange Judo-Pause und begann Anfang 2014 beim 1. JJJC Lünen in der „Bewegt älter werden mit Judo“-Gruppe. Doch schon bald reichte es dem rüstigen 63-jährigen nicht mehr, nur einmal pro Woche zu trainieren. Er nimmt außerdem auch noch an den regulären Judo-Trainingseinheiten des 1. JJJC Lünen teil und am Nin-Jitsu-Training des Vereins. Jetzt meldete sich der Lüner für den bundesoffenen Senioren-Cup in Bochum an. Außer ihm waren noch 69 weitere „reife“ Judoka dort aktiv. Franz Maslon trat in der Klasse Ü 50 / -71,6 kg an. Dort war er zwar in allen drei Duellen unterlegen, belegte aber in seiner 4er-Gruppe trotzdem einen der beiden dritten Plätze und hatte mächtig Spaß beim Kämpfen.

Meike Euler nahm diesen Wettkampf als Test für die am 25. April im brandenburgischen Bad Belzig stattfindende Deutsche Meisterschaft der über 30-jährigen Judoka. Leider hatte die Trainerin der in Brambauer trainierenden Gruppe nur eine Gegnerin. Dieser war sie aber klar überlegen und sicherte sich vorzeitig den Sieg beim Senioren-Cup.

Parallel zu den „Oldies“ starteten die noch jungen Judo-Geschwister Fabian und Svenja Hoffmann beim Ranglistenturnier des Deutschen Judo-Bundes in Bottrop. Ihr Ziel war es, Ranglistenpunkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu sammeln. Allerdings war die Konkurrenz für Svenja und Fabian auf diesem hochrangigen Wettkampf zu stark, sodass die beiden Lüner ohne Sieg blieben, dafür aber wertvolle Erfahrungen sammelten.

Senioren Cup

Judo U 12-Kreisliga: Drei mutige Lüner treten gegen 20 Dortmunder an

Beim ersten Kampftag der Kreisliga der U12-Judoka musste die Nachwuchsmannschaft des 1. JJJC Lünen aufgrund von Schulveranstaltungen und Krankheiten auf zahlreiche Kämpfer/innen verzichten und reiste mit nur drei Judoka zum 1. JJJC Dortmund nach Scharnhorst.

Obwohl im Voraus schon feststand, dass die Lüner noch nicht mal eine theoretische Siegchance hatten, dafür hätten mindestens vier Gewichtsklassen besetzt werden müssen, gaben die drei Lüner alles. Mutig stellten sie sich den Dortmundern gegenüber.

In der ersten Runde gewannen die Dortmunder glatt 7 : 0. Finn Lutter kämpfte zunächst gut und gestaltete seinen Kampf ausgeglichen, bevor er in einen Haltegriff geriet und verlor. Auch Lasse Tatsch zeigte einen starken Kampf; er ging sogar in Führung. Allerdings erwischte sein Gegner ihn mit einer Wurftechnik, die den Kampf vorzeitig beendete. Auch der dritte im Bunde, Fabian Köthe, verlor seinen Kampf durch eine Haltegrifftechnik.

Dann folgte das Staffelspiel. Hier wuchsen die Jungs des 1. JJJC Lünen über sich hinaus und gaben mächtig Gas. Sie gewannen diesen Punkt.

Nun stand direkt der Rückkampf an. Finn traf dieses Mal auf einen sehr starken Gegner, gegen den er keine Chance hatte. Lasse gewann seinen Kampf mit einer großen Wertung (Waza-Ari), die er für eine Wurftechnik erzielte. Fabian war leider wieder per Haltegriff unterlegen.

Somit erkämpfte die kleine Lüner Mannschaft ein 2 : 13 Endergebnis gegen die starke Dortmunder Mannschaft. Bleibt zu hoffen, dass bei den kommenden Kampftagen mehr Kämpferinnen und Kämpfer für den 1. JJJC Lünen antreten.

1 KT U12

Ergebnisse der Gürtelprüfung beim 1.JJJC Lünen e.V. im März

Am Dienstag, dem 24.03.2015, wurden elf Judoka des 1.JJJC Lünen e.V. in der Turnhalle an der Josefstraße geprüft um den jeweils nächsten Gürtelrang zu erlangen. Neben einigen Nachwuchsjudoka im Jugend- und Kinderbereich, waren auch wieder einige Teilnehmer der „Bewegt älter werden mit Judo“-Gruppe unter den Prüflingen. Unter den wachsamen Blicken von Meike Euler, selbst Trainerin im 1.JJJC Lünen e.V., und dem Fremdprüfer Roman Marowksi (JC Schwerte 61 e.V.) mussten die Geprüften ihr Können unter Beweis stellen. Zuerst mussten Falltechniken vorgeführt werden, anschließend folgten Wurf-, Halte-, Hebel- und Würgetechniken. Hier legten die Prüfer großen Wert darauf, dass die Nachwuchsjudoka eine möglichst kampfnahe Anwendung der Techniken zeigten. Die fortgeschritteneren Judoka mussten außerdem eine Kata zeigen. Dieses Prüfungsfach stellt eine besonders traditionelle Form des Judos dar, in welcher die Techniken in minutiös festgelegten Schritten synchron mit dem Partner vorzuführen sind. Am Ende der Prüfung sollten dann die gelernten Techniken im Randori (Übungskampf) umgesetzt werden. Die Prüfer waren mit dem Gesehenen insgesamt zufrieden, hatten jedoch insbesondere für die Erwachsenen Judoka den Verbesserungsvorschlag, bei einigen Wurftechniken mehr in die Knie zu gehen, um dem Partner das Fallen zu erleichtern. Alle Prüfungsteilnehmer haben bestanden und sind somit berechtigt und verpflichtet zum nächsten Training den nächsthöheren Gürtel zu tragen. Die folgenden Gürtelstufen haben erreicht:

Weiß-Gelb:

  • Sonja Trapp
  • Susanne Hann

Gelb-Orange:

  • Uwe Gebauer
  • Klaus Trapp
  • Matthias Nolting
  • Justin Scholz
  • Stella Rohland

Orange:

  • Fabian Köthe

Grün:

  • Thomas Kosmowski
  • Leon Rohland

Blau:

  • Samir El-Hammouti

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Auf dem Bild sind zu sehen (von links oben nach rechts unten): Leon Rohland, Thomas Kosmowski, Susanne Hann, Sonja Trapp, Samir El-Hammouti Justin Scholz, Klaus Trapp, Matthias Nolting, Uwe Gebauer Stella Rohland, Fabian Köthe