35 Teilnehmer trafen sich in der Turnhalle der Elisabethschule in Brambauer zusammen, um zum einen die Judo-Vereinsmeisterschaft des 1. JJJC Lünen auszukämpfen. Für die Kinder unter 14 Jahren war dies Bestandteil der „Judo-Safari“, dem judobezogenen Sportabzeichen für Kinder. Hierzu mussten die Kinder einen kreativen Teil erfüllen (Bastelarbeit oder Bild), einen leichtathletischen Teil absolvieren und eben kämpfen. Die Ergebnisse dieser drei Disziplinen ergeben dann schlussendlich die Auszeichnung. In Anlehnung an die Gürtelfarben beim Judo gibt es das gelbe Känguruh, den orangenen Fuchs, die grüne Schlange, den blauen Adler, den braunen Bären und schließlich noch den schwarzen Panther. Die Auswertung hierfür steht jedoch noch aus. An der Vereinsmeisterschaft der älteren nahmen außerdem zwei Väter und Nicht-Judoka teil, die sich dann nur auf den Bodenkampf beschränkten.
Vor Beginn der Veranstaltung wurde Svenja Hoffmann offiziell nach elf Jahren mit einem kleinen Präsent aus dem Trainerteam verabschiedet. Hier die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft:
AK I bis 22 kg:
1. Fynn Vogt 2. Miriam Krause 3. Emma Ueing und Pascal Behrendt
AK I bis 26 kg:
1. Jonah Krause 2. Mika Kranz 3. Josephine Kock
AK II bis 28 kg:
1. Shila Naumann 2. Fabian Krause 3. Lasse Ueing
AK II bis 35 kg:
1. Lars Klinke 2. Louis Ludewig 3. Marlon Stöwsand und Sophia Rump
Eine steigende Teilnehmerzahl konnten die Verantwortlichen bei der diesjährigen Judo-Stadtmeisterschaft, die der 1. JJJC Lünen in Horstmar ausrichtete, verzeichnen. Mit insgesamt 85 Teilnehmern war die Meisterschaft so gut besucht, wie schon lange nicht mehr. Zwischen den beiden Lüner Judovereinen, Lüner SV und 1. JJJC Lünen, herrscht eine „gesunde Konkurrenz“. So wird das gemeinsame Ziel, den Judosport in Lünen nach vorne zu bringen, freundschaftlich verfolgt. Die Stimmung in der Halle war gut. Insbesondere bei den Kämpfen der Erwachsenen wurde es unter den Anfeuerungsrufen recht laut. So eine Stimmung gibt es sonst nur bei Bundesliga-Begegnungen.
Leider fand die Meisterschaft beim Stadtsportverband nicht die Anerkennung, die sie verdient gehabt hätte: aus Reihen des SSV-Vorstandes ließ sich erneut kein Mitglied in der Halle blicken.
Sportlich gesehen dominierte der LSV, der auch neun Judoka mehr stellte, als der ausrichtende 1. JJJC. Beide Wanderpokale für die Vereinswertung wurden vom Lüner SV erfolgreich verteidigt.
Die Technikerpreise für die schnellsten Siege pro Altersklasse gewannen: Linus Hoffmann (0:03 Min.), Lisa Klinke (0:05 Min.), Leonard Müller (0:03 Min.), Timo Debelius (0:26 Min.), Kevin Werchau (0:35 Min.), Miriam Sawallich (0:05 Min.), Daniel Afanasjev (0:03 Min.).
Hier die einzelnen Platzierungen:
U 10 mixed:
-23 kg: 1. Yassin El Choubassi (LSV) 2. Nikola Bertele (1. JJJC) 3. Leander Blauscheck (1. JJJC)
-24 kg: 1. Ben Heinz (LSV)
2. Jonas Köpp (LSV)
3. Felix Siegeroth (LSV) 3. Noah Fleige (LSV)
-26 kg: 1. Linus Hoffmann (LSV) 2. Zara Yusaef (LSV) 3. Malik Ince (1. JJJC)
Einen grandiosen Start legte das gemischte U 12-Team des 1. JJJC Lünen am ersten Kampftag der neu aufgelegten Judo-Kreisliga am vergangenen Wochenende hin.
Unter Regie der Kreisjugendwartin Kathryn Köthe-Kosmowski wurde die Kreisliga für die jungen Judoka nach einigen Jahren Pause wieder neu belebt. Aus dem großen Judo-Kreis Unna-Hamm-Dortmund hatten sich unverständlicherweise lediglich vier Teams gemeldet: der JC Schwerte, der JC Holzwickede, der 1. JJJC Dortmund und der 1. JJJC Lünen, welcher auch Ausrichter des ersten von drei Kampftagen war. Dazu trafen sich alle vier Mannschaften in der Turnhalle am Karrenbusch.
Die Kinder des 1. JJJC Lünen traten an diesem Tag gegen die Mannschaft aus Dortmund an. Zunächst stand ein Staffelspiel auf dem Programm. Neben motorischen Übungen war hier auch Schnelligkeit und Köpfchen bei einem Puzzle gefragt. Da sich die Mannschaft des 1. JJJC Lünen beim abschließenden Puzzle etwas zu viel Zeit ließ, ging dieser Punkt an die Mannschaft aus Dortmund.
Danach wurde dann gekämpft. Die Mannschaften standen sich in sechs Gewichtsklassen in Hin- und Rückrunde gegenüber. Hier zeigten die kleinen Lüner Judoka, was in ihnen steckt. Von den insgesamt zwölf Kämpfen gaben sie nur zwei Begegnungen zum Endstand von 9:2 ab; ein Vergleich endete unentschieden.
Zum erfolgreichen Team des 1. JJJC Lünen gehörten:
Shila Naumann, Alisa Bertele, Lena Koch, Vanessa Rump, Lasse Cordbrüning, Niklas Dobler, Lars Klinke, Seraphin Awiszio, Florian Feldmann, Mike Müller, Louis Ludewig, Hannah Debelius, Sophia Rump, Fabian Krause
Am 01.06. treffen sich die jungen Judoka zum zweiten Kampftag in Dortmund-Huckarde, bevor am 07.07. der dritte und letzte Kampftag erneut vom 1. JJJC Lünen in Brambauer ausgerichtet wird.
Sieben Judoka des 1. JJJC Lünen absolvierten mit Erfolg die Prüfung zum jeweils nächsthöheren Gürtel. Alle Aspiranten hatten sich gut vorbereitet, sodass auch niemand gefährdet war durchzufallen. Sie machten ihre Aufgaben zum Teil sehr gut und überzeugten die Prüferinnen Meike Euler und Heike Tatsch mit ihren Leistungen. Gezeigt wurden die Fallschule, Wurftechniken in Grundform und Anwendungsaufgabe, Bodentechniken in Grundform und Anwendungsaufgabe sowie Übungskämpfe.
Denis Mücke und Louis Ludewig tragen nun den gelben Gürtel. Mit dem gelb-orange-farbenen Gürtel sind nun Lena Koch, Helin Oertel sowie Vanessa Rump graduiert. Michael Roberts und Hannah Debelius dürfen ab sofort den orange-farbenen Gürtel zum Judoanzug tragen.
Mit Trainerin und Vorsitzender Heike Tatsch hat der 1. JJJC Lünen nach wie vor eine amtierende Deutsche Meisterin im Judo auf der Matte. Die Lünerin trat am vergangenen Wochenende zur „Mission Titelverteidigung“ bei den Deutschen Veteranen Meisterschaften im Judo im hessischen Maintal an. Rund 350 Männer und 100 Frauen trafen sich dort um in ihren Alters- und Gewichtsklassen die jeweiligen Deutschen Meister*innen auszukämpfen.
Heike Tatsch trat in der Altersklasse F 4 (45-49 Jahre) im Schwergewicht an. Hier hatte sie zwei Gegnerinnen; es wurde nach dem System „Jede-gegen-Jede“ gekämpft. Die Lünerin traf in ihrem ersten Kampf auf eine starke und erfahrene Gegnerin, die ihrerseits ihren ersten Kampf bereits gewonnen hatte. Heike Tatsch war jedoch gut auf den Kampfstil ihrer Kontrahentin eingestellt und wusste den Kampf zu dominieren. Schließlich erhielt sie für einen Wurf eine Wertung und ging in Führung, die sie sicher über die Zeit brachte, sodass sie den Kampf gewann. Ihren zweiten Kampf konnte Heike Tatsch dann leider nicht mehr bestreiten, da ihre Gegnerin sich in ihrem ersten Kampf verletzt hatte und nicht mehr antrat. Damit wurde der Sieg der Lünerin kampflos zugesprochen.