Miriam Sawallich punktet in der NRW-Liga

Nach über einem Jahr Wartezeit konnten am vergangenen Wochenende endlich die Kämpfe der NRW-Liga bei den Frauen stattfinden. Athletin Miriam Sawallich vom 1.JJJC Lünen startete hier zum ersten Mal für die Mannschaft des 1. SC Lippetal. Wegen der Corona-Pandemie fand die Liga nicht in „normaler“ Form, sondern in Turnierform mit sechs Mannschaften statt.
Nachdem das Team den ersten Poolkampf gegen den PSV Bochum knapp 3:4 verloren hatte, konnte es die nächste Begegnung gegen den TSV Bayer Leverkusen souverän mit 6:1 für sich entscheiden. Da die Lippetaler Mannschaft an diesem Tag keine Kämpferin in der Gewichtsklasse -70kg stellen konnte, wurde Sawallich, die eigentlich in der Klasse -63kg kämpft, eine Klasse höher geschoben. Sawallich zeigte sich davon zunächst unbeeindruckt und holte gegen Leverkusen direkt den ersten Punkt, indem sie ihre Gegnerin mit einer Würgetechnik zur Aufgabe zwang.
Im Halbfinale gegen den PSV Herford machte sich der Gewichtsunterschied eher bemerkbar, sodass Sawallich es nicht schaffte, eine Wurftechnik richtig durchzubringen. Allerdings konnte sie ihre Kontrahentin im richtigen Moment mit einem Haltegriff fixieren und sicherte so den nächsten Punkt. Das Team gewann das Halbfinale mit 4:3. Im Finale gegen die Mannschaft des Kentai Bochum unterlag die Mannschaft leider mit 2:6.
Damit haben sie sich den zweiten Platz in der höchsten Liga Nordrhein-Westfalens redlich verdient und insgesamt eine sehr starke Leistung erbracht, zu der die Jugendtrainerin des 1. JJJC Lünen zwei wichtige Punkte beisteuerte.

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Lüner Mannschaft erkämpft Platz 2 in der Landesliga

Judo: Männer des 1. JJJC Lünen holen Silber beim Liga-Turnier

Die Männermannschaft des 1. JJJC Lünen konnte am vergangenen Wochenende nach einer starken Leistung einen besonderen Erfolg feiern und sich gegen favorisierte Teams durchsetzen. Aufgrund der Corona-Situation fanden die Ligakämpfe in diesem Jahr in Turnierform und ohne Auf- oder Abstieg in andere Ligen statt.
In den Poolkämpfen traten sie zunächst gegen die Mannschaft des Kentai Bochum an. Hier gewannen Jonas Rütter (-81kg) und Tim Trittel (+90kg) jeweils vorzeitig mit einer sauberen Wurftechnik. Daniel Ackermann (-66kg) siegte durch mehrere kleine Techniken, während Sven Kotissek (-73kg) kampflos den Punkt holte. Kevin Busch (-90kg) brachte seinen Gegner mit einer Aushebetechnik zu Fall, womit der Sieg mit 5:0 an das Lüner Team ging.
In der zweiten Begegnung gegen den Dortmunder BSV unterlagen zunächst Jonas Rütter (-81kg), Tim Trittel (-90kg) und Leonhard Berndsen (-66kg). Sven Kotissek und Kevin Busch konnten hier aber souverän punkten, indem sie beide vorzeitig ihre Kämpfe gewannen. Damit ging die Begegnung mit 2:3 an den Dortmunder BSV.
Als drittes trat die Mannschaft gegen die Ausrichter, die Mannschaft des 1. SC Lippetal an. Hier zeigte das Team wieder sehr starke Leistungen und konnte einen weiteren 5:0-Sieg erringen. Die Punkte holten hier Jonas Rütter mit einem Wurf mit nachfolgendem Haltegriff, Tim Trittel mit einem weiteren Uchi-mata, Daniel Ackermann mit einem tiefen Schulterwurf, Sven Kotissek mit einer Sicheltechnik und Kevin Busch durch einen Haltegriff.
Somit stand das Team verdient im Halbfinale gegen den TuS Iserlohn. Hier war wieder Jonas Rütter mit einem Haltegriff erfolgreich, Tim Trittel brachte seinen Gegner mit einer Fußtechnik zu Fall und Leonhard Berndsen warf seinen Gegner mit einem Selbstfall-Wurf. Wettkampfneuling Kevin Schäfer (-73kg) wurde leider selbst geworfen, ehe Kevin Busch abermals mit einer Haltegrifftechnik vorzeitig siegte. Somit rückte die Mannschaft des 1.JJJC Lünen mit einem 4:1-Sieg weiter ins Finale.
Hier trafen sie auf den DSC Wanne-Eickel. Jonas Rütter warf seinen Gegner vorzeitig mit einem Schulterwurf. Anschließend unterlagen leider Tim Trittel, Daniel Ackermann, Sven Kotissek und Kevin Busch, womit die Begegnung mit 1:4 an Wanne-Eickel ging.

Martin Tatsch, der die Mannschaft trainiert, und Hermann Eratz kamen nicht aktiv zum Einsatz. Sie unterstützten ihre Mannschaftskollegen engagiert vom Mattenrand aus.

Damit hat die Mannschaft in ihrem ersten Jahr in der Landesliga immerhin den zweiten Platz erkämpft und so eine starke Leistung gezeigt. An diesen Erfolg will das Team nun im nächsten Jahr anknüpfen, wenn der Ligabetrieb hoffentlich wieder in gewohnter Form stattfinden kann.

Alisa Bertele erkämpft Judo-Westfalen-Titel

Drei fünfte Plätze für den 1. JJJC Lünen

Insgesamt 146 Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2009 bis 2011 kämpften am vergangenen Wochenende in Münster-Hiltrup um die Judo-Westfalen-Meisterschaft der Jugend unter 13 Jahren, der höchsten Meisterschaftsebene dieser Altersklasse. Darunter waren immerhin auch sechs Judoka des 1. JJJC Lünen.

Dabei konnte Alisa Bertele in der Gewichtsklasse bis 52 kg am stärksten auftrumpfen. Der erste Kampf von Alisa war der schwerste. Erst nach der vollen Kampfzeit von drei Minuten konnte sie sich in dem spannenden Duell durchsetzen. In Runde zwei benötigte sie lediglich eine halbe Minute, ehe sie ihre Gegnerin per Wurftechnik besiegte. Auch das Finale entschied Alisa vorzeitig für sich. Zunächst konnte sie ihre Gegnerin werfen und danach den Kampf mit einer Haltegrifftechnik beenden. Diese drei Siege brachten ihr nach dem ersten Platz bei der Bezirksmeisterschaft nun auch den Westfalen-Titel.

Auch Lars Klinke war in seiner Klasse (-34 kg) drei Mal erfolgreich, jedoch auch zwei Mal unterlegen. So sprang bei ihm am Ende dabei „nur“ der undankbare Platz fünf heraus.

Linus Hoffmann (-31 kg), Lasse Ueing (-34 kg), Shila Naumann (-40 kg) und Hannah Debelius (+57 kg) zahlten an diesem Wettkampftag Lehrgeld und konnten leider keine Siege einfahren. Shila und Hannah erreichten dennoch fünfte Plätze in ihren Klassen.

NWJV-Newsletter Oktober 2021

Hallo NWJV-Vereine, liebe Judokas und Freunde des Judosports,

hier ist die neue Ausgabe des NWJV-Newsletters.

Die Themen im Oktober:

Wettkampfsport
– Deutsche Meisterschaften der U 18 und U 21

Corona
– Nach den Herbstferien: 3-G-Regel bei allen NWJV-Veranstaltungen
– Sonderprogramm „Coronahilfe Breitensport NRW“ geht an den Start
– Regelungen des Covid-19-Abhilfegesetzes gehen in die Verlängerung

Informationen, Ausschreibungen und Termine
– Hans-Werner Krämer übernimmt die Aufgaben des NWJV-Präsidenten
– Taschen-Sportkalender „Kalendrina 2022“ ab sofort kostenfrei bestellbar
– Neue Mustersatzung online
– Patenprogramm „NRWIR FÜR DICH!“
– „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“
– 2. Klimaschutzwettbewerb vom BBE – Kreative Ideen zum Klimaschutz gesucht
– Judo-Termine in NRW
– Wichtige Informationen der NWJV-Geschäftsstelle

Verantwortlich für den Inhalt: Erik Gruhn

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Drei U15 Judoka des 1. JJJC Lünen auf höchster Wettkampfebene

Ganze drei Kämpfer:innen des 1.JJJC Lünen traten am vergangenen Wochenende bei der Westdeutschen Einzelmeisterschaft der Jugend U15 in Lippstadt an. Für diese Altersklasse ist das die höchste Ebene, für die man sich auf der Bezirksmeisterschaft qualifizieren musste.

Am Samstag starteten bei den Jungen zunächst Lars Klinke in der Gewichtsklasse bis 37 kg und Fabian Krause in der Klasse bis 34 kg.

Fabian lieferte sich zuerst einen recht ausgeglichenen Kampf, ehe sein Gegner ihn mit einem Wurf und nachfolgendem Haltegriff besiegte. In seinem zweiten Kampf traf er auf einen starken Gegner, der ihn mit einer gut angesetzten Sicheltechnik zu Fall brachte. Dies bedeute für Fabian den dritten Platz in der recht schwach besetzten Gewichtsklasse.

Sein Trainingspartner Lars Klinke traf in der Gewichtsklasse darüber auf wesentlich mehr Kontrahenten. Für einen Platz auf dem Treppchen musste man hier mehrere Siege erringen. Lars setzte hier im ersten Kampf einige starke Techniken an, sein Gegner war allerdings schneller und konnte ihn letztendlich werfen. Anschließend ging es in der Trostrunde noch um die Bronzemedaille. Hier brachte sein Gegner allerdings einen gut getimten Wurf durch, womit Lars aus der Meisterschaft ausschied.

Für Lavinia Stöver als einzige 1. JJJC-Kämpferin der weiblichen U15 standen die Kämpfe am Sonntag an. Sie erwischte mit der Gewichtsklasse bis 52 kg eine sehr stark besetzte Gruppe. Im ersten Kampf gelang es ihr leider nicht, einen Wurf durchzubringen, letzten Endes zwang ihre Gegnerin sie vorzeitig mit einem Armhebel zur Aufgabe. Im nächsten Kampf leistete Lavinia wesentlich mehr Gegenwehr. Für einen Sieg reichte es leider trotzdem nicht, da sie vorzeitig zweimal geworfen wurde.

Alle drei gestarteten Judoka waren aber trotz Niederlagen froh, an ihrer ersten Westdeutschen Meisterschaft teilgenommen zu haben. Zudem haben alle drei jetzt Ziele für das weitere Training nach den Ferien. „Ich weiß, was ich mehr trainieren muss!“, so resümierte Athletin Lavinia über den Wettkampf.

Insgesamt war es ein Erfolg, dass die Kinder an dieser großen Meisterschaft teilgenommen haben, die dort gesammelte Erfahrungen werden sie gut im Training nutzen können, so das Fazit der Trainer.